Wir haben nun also wieder festen Boden unter den Füssen. Einen kurzen (Peddalington: “Haha, kurz – wers glaubt!!”) Rückblick aufs Schiff wird es später noch geben.
Zwei Schweizer und Schweizerfahne – Philadelphia, USA
Den letzten Abend feierten wir bei schönem Wetter zusammen mit allen Passagieren an Bord, also zu viert, zuvorderst auf dem Schiff bei Sonnenuntergang.
Wir stehen noch im Hafen, die Ladung wird mehr oder weniger fleissig (schwierig zu beurteilen), aber andauernd gelöscht und beladen. Die Prognose lautet auf Mittag, vermutlich aber noch heute 🙂 . Es gäbe da, nebst dem Laden noch ein paar “Issues”.
Panorama Rettungsdeck – Stabroek, Belgien
Falls jemand sehen möchte, ob wir schon fahren, kann man hier das Schiff verfolgen, sofern es Landradarkontakt hat: Link zum Schiffsverfolger
Die Stimmung am Morgen früh war schon etwas hibbelig als wir losfuhren und nicht so genau wussten, was alles auf uns zu kommt. Nach rund 40 min waren wir bei der Polizei und meldeten uns dort ab (es gibt ein gestempeltes Papier für den Kapitän, dass er uns mitnehmen darf). Der Polizist meinte dann, dass wir mit dem Velo ziemlich weit fahren müssen, weil es neben dem Autobahntunnel keine Brücke habe (auf der Karte ist aber eine eingezeichnet) und es zwar wahrscheinlich eine Fähre gebe, auf die aber kein Verlass sei. Der Unterschied von 11 km zu 26 km schien uns eine weitere (telefonische) Abklärung wert zu sein. Merita kennt jetzt mehrere Leute der Hafenverwaltung, die aber alle nicht Bescheid wussten. Unser mutiger Versuch wurde dann tatsächlich durch eine Fähre belohnt.
Wir sind gut unterwegs, also eigentlich schon nicht mehr, aber trotzdem doch noch. Antwerpen haben wir gestern erreicht und heute war Besorgungstag: Päckli abholen, “Poschtilischte” abposchten, von Media-Määrt (die sind ja nicht blöd), über Veloladen (ohne Erfolg) bis zum Lebensmittel-Winkel* (gegen Hungerast bevor die Kombüse übernimmt) und solche Dinge. Es war heute insgesamt eine kleine Stadtetappe mit 17 km Velospaziergang.
Die beiden sind etwas nervös wegen dem Einschiffen. Ich habe nicht alles im mehrseitigen Dossier verstanden, aber irgendwie werden die das schon hinkriegen. Ich hoffe jetzt einmal, dass die versprochene Kabine nicht so aussieht:
unsere Kabine? – Antwerpen Deurne, BelgienIn Maastricht war ich übrigens auch dabei. Findet ihr mich? Bild mit Draufklicken vergrössernWo ist Peddalington? – Maastricht, Niederlande* Winkel heissen hier übrigens die Läden. In der Nähe hat es einen Nachtwinkel, also einer, der auch nachts geöffnet ist.
Meistens entscheiden wir während der Mittagsrast, wie weit wir noch fahren bzw. wo wir zu übernachten gedenken. So auch gestern. Wie so oft nahmen wir es danach gemütlich und so peilten wir erst gegen 19 Uhr den Camping an. Ein klein wenig wunderten wir uns, dass es nirgends Wegweiser zum Camping hatte. Aber das GPS lotste uns ja … Als es dann “Ankunft” meldete, standen wir vor einem verschlossenen Tor mit einem Schild “prive terrein” (Privatgrund). Dahinter sahen wir zwar Wohnwagen und Zelte, aber das Gelände war mit einem hohen Zaun gesichert und weit und breit war kein Mensch zu sehen. Neben dem Tor war eine Klingel, beschriftet mit “bellen” – wir wissen unterdessen, dass dies “klingeln” bedeutet – also klingelten wir;-) Leider kam niemand:-(
Ein eindrückliches Foto in Bonn ist leider aus technischen Gründen nicht entstanden, weil es im “Vollschiff” nicht möglich war, die Kamera aus dem Holster zu ziehen. Gesehen hätte man wahrscheinlich sowieso nicht viel. Dieses Foto entstand rund eine Stunde zuvor.
Mir, Peddalington, geht es wunderbar, wie ihr auf dem folgenden Bild sehen könnt.
Peddalington geniesst – Spay, Deutschland
Den andern beiden geht es auch gut. Die wechseln fleissig ihre Euros in Glacekugeln. Der Wechselkurs ist 1:1 (Cornet, hier Waffel genannt, gibts gratis dazu). Die Währung gilt aber nicht als so genannte harte Währung (sie schmilzt 😉 ).
In Bonn durften wir bei Freunden aus Uster, die jetzt dort wohnen, einen wunderbaren Abend und die Nacht verbringen – vielen herzlichen Dank. Nach einem gemütlichen Frühstück verliessen wir den Rhein und bogen nach links ab. Am nächsten Etappenziel in Langerwehe werden wir erneut sehr lieb empfangen und mit Abendbrot (Znacht für CH) verwöhnt und geniessen die gute Gemeinschaft. Danke, René und Manu, für das Organisieren und vielen Dank, Betti und Alex, für eure spontane und herzliche Gastfreundschaft.
Nach etwas über 500 km möchten wir euch wieder berichten. Da wir die Strecke bis Mannheim (eigentlich) schon kannten, und der Rhein immer etwa der gleiche ist, gibt es wenig Spannendes über die Landschaft zu erzählen. Das heisst aber nicht,
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